Schlagwort: Mieterinnen und Mieter

Unser Kanton – Unser Zuhause

Ökologisch sanieren und bezahlbar wohnen widersprechen sich nicht

SP Basel-Stadt
24/05/2018

Wer umweltbewusst ist, kann und muss jetzt aktiv werden, egal ob auf der Mieter- oder der Vermieterseite. Ökologisch sanieren und bezahlbar wohnen widersprechen sich nicht. Viel zu oft wird das Geld in unnötige Luxus- oder Ab-Stange-Sanierungen gesteckt. Denn Häuser sind heute sehr begehrte Renditeobjekte. Investoren bieten inzwischen enorme Preise in Basel. Der Run auf die Immobilien ist so gross wie wohl noch nie zuvor. Und natürlich wollen diese Investoren dann Profit sehen. Das treibt die Mietpreise in die Höhe. In solchen Zeiten muss die Bevölkerung Gegensteuer geben und dafür sorgen, dass die Mieterinnen und Mieter nicht unter die Räder kommen und die Wohnkosten nicht explodieren. Mit der im 4 x JA-Paket enthaltenen Wohnschutzinitiative kann der Kanton die Erneuerung verbindlich so steuern, dass ungenügende Sanierungen zurückgedämmt werden. Umgekehrt unterstützt er dann qualitativ gute Sanierungen zu bezahlbaren Preisen. Für mehr Lebensqualität.

Beat Jans
Nationalrat SP und Umweltnaturwissenschaftler

4 x Ja zu einer sozialen Wohnpolitik am 10. Juni

Steigende Mieten sind ein Problem:

In den letzten zehn Jahren sind die Mieten für Wohnungen in Basel-Stadt um 16.6% gestiegen. Jahr für Jahr geben wir mehr für die Miete aus. Das ist die Kehrseite davon, dass sich unser Kanton wirtschaftlich prächtig entwickelt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden und immer mehr Menschen hier wohnen wollen. Die Regierung geht bei ihrer Richtplanrevision von einem weiteren Wachstum aus. Das heisst: Noch mehr Druck auf die Mieten. Noch stärkere Gefahr der Verdrängung. Das kann und darf  nicht sein.

 

JA zu “Recht auf Wohnen”

Wohnen ist nach Luft, Wasser und Nahrung ein unverzichtbares Grundbedürfnis. Menschen mit einer angemessenen Wohnung zu versorgen, ist Aufgabe der gesamten Gesellschaft – auch in Basel. Diese Aufgabe will “Recht auf Wohnen” in unserer Verfassung verankern.

JA zu “Wohnen ohne Angst vor Vertreibung (Wohnschutzinitiative)”

«Wohnen ohne Angst vor Vertreibung» will Massenkündigungen wegen teuren Sanierungen verhindern. Gerade langjährige und ältere Mietparteien sollen nicht aus ihrem gewohnten Quartier herausgerissen werden.

JA  zu “Mieterschutz beim Einzug”

Unrechtmässige Mieterhöhungen bei Mieterwechsel? Dagegen wehren kann sich nur, wer die vorherige Miete kennt. «Mieterschutz beim Einzug» verpflichtet EigentümerInnen, diese offenzulegen.

JA zu “Mieterschutz am Gericht”

Maximal 500 Franken Gerichtsgebühren bei Mietstreitigkeiten fordert «Mieterschutz am Gericht». Unter keinen Umständen sollen Mietparteien teure Anwälte der Immobilienbesitzer finanzieren – oder hohe Kostenrisiken eingehen müssen.

 

Wir brauchen jetzt Lösungen:

Der Lösungsansatz der Bürgerlichen? Man könne ja aufs Land ziehen: «Es müssen nicht alle in Basel wohnen.» (FDP-Grossrat im SRF Regionaljournal 20.11.18) Wir von der SP finden das zynisch. Wir wollen einen Kanton für alle. Sie haben jetzt die Chance die Weichen zu stellen: Stimmen Sie 4 x JA, damit Basel eine Stadt bleibt, die auch Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen bezahlbaren Wohnraum bietet.