Unser Kanton –

Unser Wohnraum

Die Wohnungsnot ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. 85% von Basel-Stadts Wohnbevölkerung ist in Miete Zuhause. Die Annahme aller vier Initiativen für eine soziale Wohnpolitik ist ein deutliches Zeichen dafür, dass die SP Basel-Stadt mit ihrer Wohnpolitik am Puls der Bevölkerung ist.

Die nächste Gelegenheit, langfristig günstigen Wohnraum zu schaffen, bietet sich mit einem Ja zu Volta Nord am 25. November.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Wir bleiben dran an einer sozialen Wohnpolitik!

Aktuelles

Fakten

Die Mieten in Basel-Stadt sind stark angestiegen. Die tiefen und mittleren Einkommen, also auch der sogenannte Mittelstand, müssen Jahr für Jahr mehr für den Mietzins ausgeben. Das ist die Kehrseite davon, dass sich unser Kanton wirtschaftlich prächtig entwickelt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden und immer mehr Menschen im Stadtkanton wohnen wollen. Hier die Fakten.

Fakt Nr. 1 «Die Mieten steigen und steigen»

Wohnen wird in Basel-Stadt immer teurer

"Mieten steigen weiter - besonders in Basel" (TaWo 7.8.2015)

In den letzten zehn Jahren sind die Mieten für Wohnungen in Basel-Stadt um 16.6 % gestiegen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.

-> Artikel in der TagesWoche

Fakt Nr. 2 “Weniger freie Wohnungen, mehr Arbeitsplätze “

Druck auf Mieten nimmt massiv zu.

"In Basel wird es eng." (Basler Zeitung, 28.10.2017)

Basel boomt –  Der Wohnungsmarkt kann die Nachfrage nicht stillen. Wohnraum, insbesondere bezahlbarer, wird knapp und knäpper. Die Preise steigen weiter. Immobilienbesitzer verdienen sich ohne Aufwand eine goldene Nase.

-> Artikel in der Basler Zeitung

Fakt Nr. 3 “Der grösste Teil des Lohnes geht an die Miete”

Die Miete frisst einen immer grösseren Teil des Haushaltsbudgets weg.

"Basel ist ein teures Mietpflaster." (bz Basel 14.3.2018)

Die Kosten für das Wohnen belasten unsere Haushaltsbudgets. Wenn sie weiter ansteigen, bleibt immer weniger Geld für anderes übrig. Mehr und  mehr Leute können sich das Leben in Basel nicht leisten.

-> Artikel in der bz Basel

Fakt Nr. 4 «Gemeinnützige Wohnungen sind langfristig 30% günstiger»

Darum lohnt es sich, in gemeinnützige Wohnungen zu investieren.

"Die Schere öffnet sich" (bz Basel, 28.12.2017)

Gemeinnützige Wohnungen sind nicht auf den Profit für den Besitzer ausgerichtet, sondern auf den Nutzen für die Menschen, die darin wohnen. Deswegen sind die Mietpreise auf die tatsächlichen Kosten angepasst.

-> Artikel in der bz Basel

-> Artikel in der NZZ

Wohnpapier

Besonders betroffen von den steigenden Mietpreisen sind Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen, welche kaum noch bezahlbaren Wohnraum finden. Deshalb muss zusätzlich zur Subjekthilfe eine kantonale Wohnbauaktion (Objekthilfe) eingeführt werden. Der Kanton Basel-Stadt soll die Kostenmietzinse von gemeinnützigen Wohnungen gezielt für Haushalte, welche auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt sind, verbilligen. Dazu startet er sogenannte Wohnbauaktionen: Diese sind Rahmenkredite zur Subventionierung von Wohnungen des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Zusätzlich muss in der Immobilienstrategie des Kantons Basel-Stadt als verbindliche Zielvorgabe verankert werden, dass auch langfristig 50% der Wohnungen von der Preisstruktur her unter dem Marktpreis bleiben müssen. Um die fünf genannten Ziele zu erreichen, haben wir in den folgenden neun Kapiteln insgesamt 47 Forderungen formuliert. Diese zeigen mit welchen Haltungen und Konzepten diese Ziele erreicht werden sollen.

Es gilt jedoch nicht nur neuen günstigen Wohnraum zu schaffen, sondern auch dem bestehenden Wohnraum Sorge zu tragen. Die Vertreibung von bisherigen Mieterinnen und Mietern im Zusammenhang mit Luxus-Sanierungen soll ein Ende finden. Durch sanfte Sanierungen soll der bestehende Wohnraum samt Bewohnerstruktur erhalten und gepflegt werden. Mieterinnen und Mieter sollen bei Sanierungen, die aufgrund der Eingriffstiefe nicht in bewohntem Zustand durchgeführt werden können, vorübergehend in andere Wohnungen untergebracht werden. Nach der Sanierung können die Mieterinnen und Mieter wieder in ihre alte Wohnung zurückkehren. Eine automatische Überprüfung des neuen Mietzinses durch die Schlichtungsstelle stellt zudem sicher, dass der Mieterin oder dem Mieter nur die Sanierungsleistungen auf die Altmiete angerechnet werden. Die Grundstückgewinnsteuer soll so angepasst werden, dass Luxus-Sanierungen und die Umwandlung in Eigentumswohnungen unattraktiver werden.

Die Bodenpreise im Kanton Basel-Stadt sind stark gestiegen. Durch eine aktive Bodenpolitik bei der Arealentwicklung soll der Boden der Spekulation entzogen werden können. Zusätzlich soll der Kanton Basel-Stadt neu ein Vorkaufsrecht bei der Handänderung von Liegenschaften und Grundstücken erhalten. Dadurch kann bestehender Wohnraum vor spekulativen Übergriffen bewahrt werden.

Der geringe Leerwohnungsbestand führte dazu, dass die Mietpreise überdurchschnittlich stark angestiegen sind. Im Moment bewegen sich die Mietpreise im Vergleich zu anderen Städten wie Genf und Zürich zwar noch auf einem tieferen Niveau. Vieles spricht allerdings dafür, dass sich die Erhöhung der Mietpreise fortsetzen wird.
Damit im Kanton Basel-Stadt auch künftig genügend günstiger Wohnraum zur Verfügung gestellt werden kann, soll der Anteil von gemeinnützigen Wohnungen am gesamten Wohnungsbestand in den nächsten 18 Jahren von heute ca. 10% auf 15% gesteigert werden. Dies entspricht einer jährlichen Zunahme von ca. 350 gemeinnützigen Wohnungen. Gesamthaft sind somit mindestens 50% der neuen Wohnungen bis 2035, insgesamt 6300 Wohnungen, durch den gemeinnützigen Wohnungsbau zu erstellen.

Um die momentane Wohnungsknappheit zu beheben, soll bis im Jahr 2035 zusätzlicher Wohnraum für 30’000 Personen im Kanton Basel-Stadt entstehen. Erreicht werden, kann dieses Ziel durch einen hohen Anteil an Wohnraum bei der Entwicklung von Arealen. Zusätzlich muss bestehender Wohnraum aufgestockt, verdichtet und mit einer höheren Belegung effizienter genutzt werden.

das gesamte Wohnpapier hier

Medienspiegel

Volta Nord: Befürworter hoffen auf mehr bezahlbaren Wohnraum

Online-Artikel
18/10/2018
Wohnraum, Areal
Auf dem Lysbüchel-Areal können Wohnen und Arbeiten zugleich möglich sein – so das Befürworterkomitee aus den Reihen der SP.

30 Prozent Genossenschafts-Wohnungen – JA zu Volta Nord

Online-Artikel
26/09/2018

Das Komitee “Stadt für alle – Ja zu Volta Nord” präsentierte seine Gründe, weshalb das Volk am 25. November dem Bebauungsplan zustimmen soll.

Was bringen die Wohninitiativen? Streit im Talk

Talk
15/05/2018
Abstimmung, Initiativen, Mieterschutz, Recht auf Wohnen

Am 10. Juni stimmt Basel-Stadt ab: Vier Wohninitiativen sollen die Wohnungsnot bekämpfen. Tun sie das? Darüber streiten im Talk Katja Christ und Pascal Pfister. Hier ansehen.

Herausforderung Verdichten im Bestand – eine Anleitung

Online-Artikel
13/05/2018

Wir erleben in Basel einen Bauboom wie seit Gründerzeiten nicht mehr. Neue Quartiere entstehen, und ein wesentlicher Teil der Bestandsbauten, sofern nicht geschützt, wird aufgrund energetischer und ökonomischer Überlegungen ausgewechselt. Ersatzbauten sind die Regel. Vor diesem Hintergrund ist die Arbeit von Architektur Basel-Redaktor und Architekt Lukas Gruntz ein Beitrag zu einer Debatte. Sie behauptet das Potential der gebauten Stadt, denkt sie an einer ausgesuchten Stelle weiter und überformt sie zu einem neuen Ganzen.

Die im Rahmen einer freien Thesisarbeit am Institut für Architektur der FHNW entwickelten Überlegungen sind dabei exemplarisch zu verstehen. Es geht nicht nur um Architektur an sich, sondern darum, wie wir unsere Stadt weiterdenken wollen. Sind unsere Bau- und Zonenordnungen noch zielführend? Können wir mit den bestehenden Instrumenten die Stadt so weiterentwickeln und verdichten, dass sie sozial verträglich und eine Stadt für viele bleibt?

Wohn-Initiativen: Basel soll nicht “Silicon Valley” werden

Online-Artikel
25/04/2018

Die Basler SP eröffnete heute Mittwochmorgen die Abstimmungs-Kampagne für die vier Wohn-Initiativen. Ihr Fokus: Basel dürfe als Wohnraum nicht nur den Gutverdienenden offen stehen. Deshalb seien Schutzmassnahmen für die 85 Prozent Mieter und Mieterinnen notwendig.

107 Umzüge in sieben Jahren

Online-Artikel
28/02/2018
Recht auf Wohnen, Obdachlos, Wohnungslos

So wollen sie das Mietrecht demontieren

Online-Artikel
24/04/2018
Mieterschutz, Initiative

Was passiert, wenn das Mietrecht nach den Vorschlägen der Vermieterlobby umgebaut würde?

TagesWoche: Die SP will die soziale Stadt bauen

Online-Artikel
17/03/2018
Wohnraum, Soziales, Wohnpapier

Die Basler Sozialdemokraten definieren ihre Wohnpolitik neu. Das Programm ist ein grosser Wurf, mit viel Reibungsfläche – auch für die eigene Klientel. Frucht der langen Beratungen ist ein ausgefeiltes politisches Programm, mit dem die Wohnpolitik in Basel eine neue, eine sozial ausgestaltete Prägung erhalten soll.

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